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Arnika: “Schutzheilige der Muskeln und Prellungen”

Arnika (Arnica montana L.)

Arnica montana gehört zur Familie der Korbblütengewächse und ist in den Bergen Mittel- und Südeuropas heimisch. Sie gedeiht am besten in frischen, feuchten Wiesen auf kieselhaltigem Boden unter intensivem Sonnenlicht. Obwohl sie oberflächlich betrachtet eher filigran wirkt, ist sie genau besehen eine sehr kräftige Pflanze: Sie hat feste, behaarte Blätter, einen starken, festen, meist 30-40 cm hohen Stängel, der sich nirgendwo anlehnen muss, sondern von alleine steht – auch im kräftigen Wind des Hochgebirges. Ihre leuchtend gelbe Blüte ist nicht symmetrisch angeordnet, sondern eher „unordentlich“, zerzaust. Wurzel und Grünpflanze sind gleichermaßen wichtig und heilkräftig. Trotz ihrer starken Durchsetzungskraft in unwirtlichen Berggegenden reagiert die Arnika sehr sensibel auf Veränderungen in ihrem natürlichen Milieu. Auch wurde die Wildernte und der Weiterbestand der Heilpflanze durch die zunehmende touristische und landwirtschaftliche Nutzung im vergangenen Jahrzehnt ernsthaft gefährdet. Deswegen ist wichtig, die Arnika Ernten nachhaltig bewirtschaften.

Wirkung: Arnika ist reicht an  Ätherische Öle, Flavonoide, Bitterstoffe ( Sesquiterpenlactone), Fettsäuren und Schleimstoffe, und wirkt entzündungshemmend, antiseptisch und antirheumatisch. Sie wird in der Phytotherapie äußerlich eingesetzt. Bei Quetschungen, Prellungen, Zerrungen von Muskeln und Sehnen, sowie rheumatischen Gelenkbeschwerden fördern Umschläge oder Einreibungen aus Arnika die Resorption von Blutergüssen und die Wundheilung. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass Sesquiterpenlactone für die entzündungshemmende Wirkung verantwortlich sind.

In der Homöopathie gilt Arnika ebenfalls als wichtiges Mittel zur Schmerzstillung und Heilung von stumpfen Verletzungen. Hier wird es außerdem zur Unterstützung bei koronaren und peripheren Durchblutungsstörungen, sowie als Herz- und Kreislaufmittel eingesetzt.

Ein interessanter Video über die Arnika Wildsammlung findet ihr im nächsten Artikel: Weleda, Pionerin der Nachhaltigkeit.

Quelle: Weleda AG

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Wala: Für kräftige Venen und leichte Beine

Der Sommer mit all seinen Freuden ist bald wieder da!. Die Tage sind lang und bieten allerlei Gelegenheiten, die warme Jahreszeit zu genießen. Doch die Leichtigkeit unbeschwerter Sommertage wird mitunter getrübt: Wenn die Waden spannen, die Knöchel unangenehm geschwollen sind und die Beine sich schwer anfühlen; dann ist natürliche Venenpflege auch von innen gefragt, zum Beispiel mit WALA Borago comp., Globuli velati, die den Lymphstau lindern und Gestautes wieder in Fluss bringen.

Schwere Beine im Sommer

Schweren Beinen kann eine Venenschwäche zugrunde liegen, die auch für die Entstehung von Krampfadern oder unschönen Besenreisern verantwortlich ist. Um wieder Leichtigkeit in schwere Beine zu bringen, sollte der venöse Rückstrom angeregt werden. Bewährt haben sich hierfür Bürstenmassagen von den Zehen zu den Oberschenkeln (immer zum Herzen massieren!) oder Wechselduschen, die „nebenbei“ gleich den ganzen Kreislauf in Schwung bringen.

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Venenpflege von innen und außen: WALA Borago comp., Globuli velati

Hierfür ist es hilfreich, den Stoffwechsel zu stimulieren. Bei einem Lymphstau regen WALA Borago comp., Globuli velati die formenden und die Strömungskräfte an.

Anwendungsgebiete: Anregung der Form- und Strömungskräfte bei Venenentzündung mit Ausbildung einer Thrombose, Krampfadern (varikösem Symptomenkomplex).

Dosierung: 1x täglich am Morgen, bei Sommerwetter bis zu 3x täglich 5-10 Globuli velati unter der Zunge zergehen lassen. Warnhinweise: Dieses Arzneimittel enthält Sucrose und Lactose.

Für mehr Infos, fragen Sie Ihren Artz oder Apotheker.

Unterwegs und auf Reisen

Lange Autofahrten oder Flugreisen sind meist mit Bewegungsmangel verbunden, der den venösen Rückstrom behindert und so haben die Venen zu leiden: nicht selten steigt man mit dicken Beinen aus dem Flugzeug. Die vorbeugende Einnahme von WALA Borago comp., Globuli velati zusammen mit reichlicher Flüssigkeitszufuhr kann da Abhilfe schaffen. Autofahrten sollte man unterbrechen, um sich zu bewegen; während eines Fluges ist es wichtig, immer wieder aufzustehen, ein wenig zu gehen oder entsprechende Beinübungen zu machen – besonders hilfreich sind auch hier Stützstrümpfe.

Arztbesuch notwendig

Wenn die Beschwerden stärker werden, es zu Rötungen und lokalen Schwellungen kommt oder eine Stelle wärmer ist und auf Druck empfindlicher reagiert, kann eine Venenentzündung der Grund sein. Eine bläulich marmorierte Zeichnung der Haut kann auf eine tiefe Beinvenenthrombose hinweisen. Bei all diesen Anzeichen – besonders in einer Schwangerschaft – sollte umgehend ein Arzt zu Rate gezogen werden!.

Bilder- und Originaltextquelle: Wala Heilmittel GmbH