Das hält Schuppen in Schach


Schuppen: Etwa 50 % der Bevölkerung haben mindestens einmal im Laufe ihres Lebens damit zu kämpfen. Besonders in den Wintermonaten bereiten sie vielen Menschen Kopfzerbrechen, denn die kleinen weißen Flocken sind mindestens genauso lästig wie hartnäckig – und leider auch unübersehbar. Wie es sich für den unangenehmen Kopfschnee ausrieselt, erklärt die Expertin Dr. Siân Morris von head&shoulders.

Don’t „talg“

„Die Ursachen von Kopfhautproblemen bei Schuppen“, erklärt Dr. Siân Morris, „sind die Talgproduktion, der Pilz Malassezia globosa und die Reaktionen der Haut auf die Präsenz des Pilzes.“ Dabei wird vermehrt Talg auf der Kopfhaut produziert, der das Wachstum von Hefepilzen begünstigt. Diese beschleunigen wiederum die Erneuerung der Hautzellen. Die Folge: Es kommt zu größeren Ansammlungen von Hornzellen, die sich ablösen und in Form von weißen Flocken auf Kopfhaut und Kleidung sichtbar werden. Schuppen können entweder trocken oder fettig sein. Meistens sind sie harmlos.

Wahre Anti-Helden

Spezielle Anti-Schuppen-Shampoos und Haartonics versprechen, aus den lästigen weißen Flocken Schnee von gestern zu machen. Zink-Pyrithion und Salicylsäure haben sich aufgrund ihrer antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung in der Pflege von schuppigen Kopfhautzuständen einen Namen gemacht. Auch Bifonazol und Ketoconazol bieten mit ihrer antimykotischen Wirkung konkrete Hilfe, wenn es rieselt.

Wie entstehen Schuppen?

Dr. Siân Morris: Die menschliche Haut erneuert sich ständig, im Durchschnitt dauert der Prozess einer kompletten Erneuerung vier Wochen, wobei die Haut kontinuierlich abgestorbene, mikroskopisch kleine Hautzellen an ihrer Oberfläche abstößt. Wird das Gleichgewicht der Haut gestört, kann sich dieser Prozess auf nur wenige Tage verkürzen, was dazu führt, dass die Zellen an der Oberfläche zu großen Verbänden verklumpen, die dann die sichtbaren Schuppen bilden. Besonders Juckreiz ist bei vielen Menschen eines der ersten Anzeichen für Schuppen und eine aus der Balance geratene Kopfhaut. Er ist ein natürlicher Schutzmechanismus und dient ursprünglich dazu, die Ursachen der Irritationen von der Hautoberfläche zu entfernen. Die Schlüsselrolle in diesem Prozess spielt der Botenstoff Histamin – er signalisiert dem Gehirn das Bedürfnis zu jucken, um damit auf Hautirritationen aufmerksam zu machen. Da jedoch bei Kopfhautproblemen wie Schuppen der Grund der Irritation nicht durch Kratzen entfernt werden kann, verschafft das Kratzen nur eine kurzzeitige Linderung.

Welche Ursachen gibt es?

Dr. Siân Morris: Die Ursachen von Kopfhautproblemen bei Schuppen sind die Talgproduktion, der Pilz Malassezia globosa und die Reaktionen der Haut auf die Präsenz des Pilzes. Die Irritation der Kopfhaut kann durch andere externe Faktoren noch verstärkt werden. Zu diesen Faktoren gehören Stress, häufiger Wechsel der Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Diese Faktoren kommen besonders oft im Winter zusammen und daher werden vielfach die Probleme mit Schuppen in der kalten Jahreszeit vermehrt wahrgenommen.

Gibt es eine Personengruppe, die besonders anfällig ist?

Dr. Siân Morris: Rund 50 Prozent der Menschen werden mindestens einmal in ihrem Leben mit Kopfhautproblemen konfrontiert. Das Auftreten von Schuppen ist unabhängig vom Geschlecht, da sich die grundlegenden Faktoren, die Schuppen auslösen, bei Männern und Frauen nicht unterscheiden. Schuppen treten typischerweise zum ersten Mal in der Pubertät auf und sind ein chronisches Phänomen. Daher muss die Kopfhaut regelmäßig gepflegt und behandelt werden, damit die Symptome dauerhaft gelindert werden und die Kopfhaut in ihren Normalzustand zurückgebracht wird und auch verbleiben kann.

Was kann man gegen Schuppen tun?

Dr. Siân Morris: Um Juckreiz und Schuppen nachhaltig entgegenzuwirken, sollten Haar und Kopfhaut möglichst regelmäßig, ideal wäre täglich, gewaschen werden. Die regelmäßige Erneuerung des Hautschutzes durch den speziellen Wirkstoff ZPT (Zinkpyrithion) z.B. führt dazu, dass die Ursache und auch die Symptome der Schuppen bekämpft werden.

Quelle: beautypress.de – Bildquelle: Eucerin

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