Die wunderbare Welt des Duftes


Am 27. Juni feiern wir den Welttag des Duftes. Aber eigentlich ist bei uns jeder Tag ein Tag des Duftes! Düfte sind aus unserem täglichen Leben einfach nicht mehr wegzudenken. Für fast jede Frau – und auch immer mehr Männer – gehört die Geste des Parfümierens ganz selbstverständlich zur täglichen Körperpflege. Ein willkommener Anlass, um mit Roger&Gallet, einem der Traditionshäuser aus der Welt der Düfte, dessen Vergangenheit bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, einzutauchen in Macht und Magie, Historie und Gegenwart, Mystisches und Praktisches aus der Welt der Düfte.

MACHT & MAGIE – Einfach der Nase nach…

Der Geruchssinn ist der unmittelbarste unserer Sinne. Im Unterschied zu visuellen, akustischen und haptischen Signalen, die erst in der Großhirnrinde verarbeitet werden müssen, wirken Düfte direkt auf das limbische System – den Sitz der Emotionen. Deshalb ist es stets die Nase, die für den ersten Eindruck sorgt – von wegen „Liebe auf den ersten Blick“! Es sind die Düfte, die über Sympathie oder Antipathie entscheiden.

Unser Unterbewusstsein assoziiert mit bestimmten Düften positive oder negative Erlebnisse. Schöne Erinnerungen lösen sofort positive Gefühle aus. Wir können jemanden gut riechen – oder eben nicht. Kein Wunder also, dass wir eine ganze Menge dafür tun, möglichst angenehm zu duften.

HISTORIE & GEGENWART – Wohlgerüche für die Götter, die Mächtigen, die Reichen … und uns alle!

Duftender Rauch war ursprünglich den Göttern vorbehalten. Durch das Abbrennen von Dufthölzern hoffte man die Götter gnädig zu stimmen. Aus diesen Ursprüngen entstand auch die Bezeichnung „Parfum“, das sich aus dem lateinischen „per fumum“ (durch den Rauch ableitet. Irgendwann wollte man diese Wohlgerüche jedoch nicht mehr ausschließlich den Göttern gönnen, und so entstanden im alten Ägypten (um 1500 vor Christus) die ersten Rezepturen für Parfums. Den Phöniziern ist es zu verdanken, dass diese duftenden Ideen auch nach Asien und in den Mittelmeerraum gelangten, die Kreuzzüge taten ein Übriges zur Verbreitung. In Europa wurden die extrem kostspieligen duftenden Essenzen jedoch lange Zeit nur für medizinisch-heilende Zwecke eingesetzt. Interessant ist, dass es bei den Düften von Anfang darum ging, eine innere und äußere Harmonie zu schaffen. Genau das ist auch das Wesen der modernen Aromakologie, die sich mit der Wirkung von Düften auf das Wohlbefinden beschäftigt.

So duften die Eaux Parfumées des Aromakologie-Experten Roger&Gallet nicht nur gut, sie wirken je nach Inhaltsstoffen auch anregend (Gingembre, 100ml 40,90 EUR und das neue Gingembre Rouge, 30ml 22,00 EUR) oder beruhigend (Thé Vert, 100ml 40,90 EUR), belebend (Bois d’Orange, 30 ml 22,00 EUR) oder entspannend (Rose, 100ml 40,90 EUR und Fleur de Figuer,100ml 40,90 EUR), energetisierend (Cédrat, 30ml 22,00EUR) oder glücksspendend (Fleur d’Osmanthus, 100 ml 40,90 EUR).

Die Geschichte der modernen Duftwässer begann 1693 mit dem vom Apotheker Gian Paolo Féminis in Italien entwickelten „Aqua Mirabilis“, das 1727 von der Medizin-Universität Köln patentiert wurde. Aus Liebe zu seinem Wohnort benannte Féminis sein Duftwasser um in „Eau de Cologne“. 1806 erbte der Destillateur Jean-Marie Farina die Geheimformel von seinem Großonkel Gian Paolo Féminis und wurde bald zum Hoflieferanten europäischer Königshäuser. Auch Napoleon trug die Rouleau de l’Empereur, einen Stiefelflakon, auf allen seinen Feldzügen bei sich. 1862 erwarben Armand Roger und Charles Gallet das Sortiment von Farinas für ihre Parfumerie Roger&Gallet in Paris, 1864 wurden sie zum Hoflieferanten Königin Viktorias. Lange noch blieb Parfum den Reichen und Mächtigen vorbehalten, bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts galten Düfte als absoluter Luxus.

Die Boutique von Roger&Gallet in Saint-Honoré, Paris.

Aus unserem heutigen Leben sind Düfte einfach nicht mehr wegzudenken. Sie sind der Finishing Touch jedes Outfits, unterstreichen unsere Persönlichkeit, beeinflussen unsere Stimmung – sie werden zu einem Teil von uns.

MYSTISCHES & PRAKTISCHES – Gut zu wissen…

Macht, Magie und Mystik von Düften wurden wohl niemals packender beschrieben als in Patrick Süßkinds legendären Roman „Das Parfum“, in dem er seine Hauptfigur Jean-Baptiste Grenouille in dem Wunsch den perfekten Duft zu kreieren unverheiratete junge Frauen töten lässt. Diesen einen Duft, dem alle gleichermaßen verfallen, gibt es glücklicherweise nur im Roman. In der Realität ist das Erlebnis Duft etwas höchst Persönliches und Individuelles.

Warum duftet ein Duft bei mir anders?

Hautbeschaffenheit und ph-Wert spielen eine wesentliche Rolle bei der Entfaltung eines Duftes. Die aromatischen Öle werden unterschiedlich von der Haut aufgenommen und abgegeben, deshalb duftet ein Duft an jedem anders.

Wie finde ich „meinen“ Duft?

Ausprobieren! Für den ersten Eindruck gibt es die Teststreifen. Für die eigentliche Entscheidung sollte der Duft unbedingt auf die Haut aufgesprüht werden, da wie gesagt, die eigene Hautbeschaffenheit einen großen Einfluss auf die Duftwirkung hat. Zum Testen, den Duft auf die Innenseite der Handgelenke (dort, wo das Blut direkt unter Hautoberfläche pulsiert) aufsprühen und kurz warten bis der Alkohol verdunstet ist. Nicht die Handgelenke aneinander reiben, da sonst die Duftmoleküle zerstört werden. Nach etwa drei Duftproben ist eine normale Nase allerdings überfordert. Zum Neutralisieren hilft das Schnuppern an Kaffeebohnen.

Wann und wo sollte man einen Duft auftragen?

Der beste Zeitpunkt ist direkt nach dem Duschen, da durch die Körperwärme der Duft besonders gut von der Haut aufgenommen wird. Früher war Parfümieren eine dezente Geste – ein Tropfen hinter das Ohr, ein Tropfen auf das Handgelenk – heute wird Duft in großen Gesten aufgesprüht. Insbesondere die Eaux Parfumées (z.B. von Roger&Gallet) machen es möglich, sich von Kopf bis Fuß in die Aura des Lieblingsduftes zu hüllen und seine belebende, energiespendende, erfrischende, anregende, glücksspendende, entspannende oder beruhigende Wirkung – ganz nach Persönlichkeit, Anlass, Tageszeit, Lust und Laune – rundum zu genießen. Auch Haare sind wunderbare Duftträger, der beste Zeitpunkt für die Parfümierung ist gleich nach dem Föhnen.

Die große Geste – was ist der Unterschied von Spray und Splash?

Beim Spray (Atomiseur/Aerosol mit Treibgas oder Vaporisateur/Natural Spray mit Pumpzerstäuber) wird der Duft auf den Körper gesprüht. Beim Splash-Flakon wird der Duft in die Hand geschüttet und dann auf dem Körper verteilt.

Was hat es mit Kopf-, Herz- und Basisnote auf sich?

Die Kopfnote vermittelt den ersten Eindruck. Sie ist es, die man beim Öffnen eines Flakons und kurz nach dem Aufsprühen wahrnimmt. Nach einiger Zeit verfliegt sie, es entwickelt sich die Herznote, die einen harmonischen Übergang zur Basisnote schafft. Die Basisnote ist es schließlich, die den Charakter eines Duftes nachhaltig bestimmt und in Verbindung mit dem eigenen Hauttyp den individuellen Duft ausmacht. Um es am Beispiel eines Duftes, der energiespendend auf die Sinne wirkt, zu erklären: Gingembre Rouge von Roger&Gallet wirkt mit fruchtig-saftigem Granatapfel in der Kopfnote, exotischen Orangen- und Litschi-Blüten in der Herznote sowie kandiertem Ingwer und weißem Moschus in der verlockenden Basisnote.

Wie lässt sich das Dufterlebnis verlängern?

Je trockener die Haut, umso schlechter kann sie die aromatischen Substanzen speichern. Wer also vor dem Auftragen des Duftes eine feuchtigkeitsspendende Creme oder Lotion verwendet, steigert die Haltbarkeit des Duftes. Noch besser ist es, wenn Duft und Pflege (ob reichhaltige Creme, zart schmelzende Milch, duftendes Pflege-Sorbet oder luxuriöses Trockenöl) einander perfekt ergänzen (z.B. von Roger&Gallet: „Fleur de Figuier Öl“, oder revitalisierende Lait Sorbet).

Wie kann man sich rundum mit seinem Lieblingsduft umgeben?

Um einen Raum mit dem Lieblingsduft zu beduften, kann man ein Taschentuch besprühen und es auf die Heizung legen – durch die Wärme verdunstet der Duft und verteilt sich im Raum. Und noch eine charmante Idee, um den Lieblingsduft immer bei sich zu tragen: Eine Seidenschleife mit dem Duft besprühen und als duftendes Armband um das Handgelenk binden…

Quelle: Roger&Gallet

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