21.3. Welttag der Menschen mit Down-Syndrom


Deutschland seit 5 Jahren im „Zeitalter der Inklusion“

Heute 21. März 2014 ist der Welttag der Menschen mit Down-Syndrom. Zu diesem Anlass greift das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter das Thema Inklusion auf. Es sind bereits fünf Jahre vergangen, seit die Bundesregierung die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat. Sichtbar macht sich die Umsetzung der Inklusion vor allem im Schulsystem. Weniger bekannt ist, dass sie mehr ist als gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen.

Tatsächlich ist die Inklusion eine konsequente Weiterentwicklung einer demokratischen Gesellschaft, in der gleichberechtigte Teilhabe aller praktiziert wird – beim Spielen und Lernen, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit. Und sie gelingt vielerorts. Sie kostet Geld, aber vor allem fordert sie bei allen ein Umdenken.

Deshalb das Motto der diesjährigen Do-it-yourself-Posterkampagne des Deutschen Down-Syndrom InfoCenters zum Welt-Down-Syndrom-Tag: „Inklusion – gefällt mir!“, das ermutigen und motivieren will. Denn die Inklusion ist nicht mehr wegzudenken und aufzuhalten, trotz vieler kritischer Stimmen in Kindergärten, Schulen oder am Wohn- und Arbeitsmarkt. Finanzierung, personelle Engpässe und bürokratische Zwänge sind die häufigsten Gründe, die Inklusion infrage zu stellen.

Menschen mit Behinderungen steht ein gleichberechtigtes Lernen, Arbeiten und Leben selbstverständlich zu. Dafür brauchen wir nicht nur geeignete Institutionen und eine gesicherte Infrastruktur. Wir haben die Offenheit nötig – nachbarschaftlich vor unserer Haustür oder kollegial am Arbeitsplatz. Zu sehen und anzuerkennen, dass Menschen verschieden sind, ist der Beginn von Inklusion. Sie tut auf Dauer allen gut.

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In aller Kürze

In Deutschland leben bis zu 50.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einem zusätzlichen Chromosom 21. Diese Variante des menschlichen Chromosomensatzes wird Down-Syndrom oder Trisomie 21 genannt.

2009 hat die Bundesrepublik Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ratifiziert. Das Dokument sichert allen Menschen mit Behinderungen das elementare Recht auf Leben und den Zugang zu Bildung, Arbeit, Wohnen und Kultur unter allgemein gleichwertigen Bedingungen. Aufgrund der UN-BRK verpflichtet sich unsere Gesellschaft zur Inklusion.

Quelle: Deutsches Down-Syndrom InfoCenter

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