Weihnachtsbäckerei: lecker und mit wenig Acrylamid


Diese Woche habe ich eine interessante Meldung von der Deutsche Krebshilfe gelesen und ich wollte sie mit euch teilen, weil Weihnachtsbäckerei derzeit angesagt ist.  „In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche Leckerei …“, so beginnt ein beliebtes Kinderlied, dass dieser Tage gern beim Plätzchenbacken gesungen wird. Beim Backvergnügen kann in Keksen und Stollen allerdings auch der unerwünschte Stoff Acrylamid entstehen, der als krebserregend gilt. „Wenn Sie drei einfache Tipps beachten, können Sie Selbstgebackenes ganz unbeschwert genießen“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.

In unserer aktuellen Gesellschaft kommen wir bestimmt tagtäglich mit krebserregenden Stoffe in Kontakt. Meiner Meinung nach dürfen wir uns nicht verrückt machen aber schon auf ein gesundes Lebensstil achten und vor allem informiert sein. Information ist der erste wichtige Schritt im Kampf gegen Krebs. Denn wenn wir die Risiken nicht kennen, können wir auch nicht richtig vorsorgen. Das ist auch einen Punkt, der mir an das Bloggen gefällt. Hier kann ich Spaß mit neuen Produkte und Beauty Beiträge haben, aber gleichzeitig anderen informieren und helfen, etwas gutes für ihre Gesundheit tun. So fühle ich mich wohl innerlich und es lohnt sich, dass ich mich täglich ein bisschen Zeit für Pharmawelt nehme.

Nehmt euch Heute auch ein bisschen Zeit um diesen kleinen Post zu lesen, weil ihr mit ganz einfachen Tipps krebserregenden Stoff in Gebackenem reduzieren könnt. Außerdem möchte ich euch auf das Schicksal von den kleinen Pierre-André aufmerksam machen. Die DKMS veranstaltet diesen Sonntag, den 22. Dezember, in Pullach (Oberbayern) eine große Registrierungsaktion.

Acrylamid entsteht in kohlenhydratreichen Lebensmitteln, die bei hohen Temperaturen, wie beispielsweise dem Backen von Keksen, zubereitet werden. Die Acrylamidbildung beginnt bei Temperaturen von 120°C und steigt dann bei 190°C sprunghaft an. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Acrylamid als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ ein. Eine eindeutig kanzerogene Wirkung wurde bislang nur im Tierversuch eindeutig nachgewiesen. Da es unklar ist, in welchen Mengen Acrylamid für den Menschen gesundheitsschädlich ist, empfehlen Experten so wenig wie möglich von diesem Stoff aufzunehmen.

Beim Backen lässt sich die Acrylamidmenge einfach reduzieren, indem auf eine zu starke Bräunung verzichtet wird. Folgende Tipps helfen dabei:

Tipp 1:

Stellen Sie die Backofentemperatur nicht höher als 190°C.

Tipp 2:

Lassen Sie das Gebäck nur sanft bräunen, nach der Devise „vergolden statt verkohlen“.

Tipp 3:

Verwenden Sie ein Ei bei der Zubereitung des Teiges. Dies kann die Bildung von Acrylamid bei Temperaturen von bis zu 190°C vermindern.

Bei gekauftem Weihnachtsgebäck hat die Lebensmittelindustrie bereits vor einigen Jahren reagiert und die Acrylamidgehalte durch veränderte Herstellungsverfahren gesenkt.

Weitere Informationen und praktische Tipps für eine gesunde Ernährung bietet der Ratgeber „Gesunden Appetit! – Vielseitig essen – Gesund leben“ der Deutschen Krebshilfe. Er kann kostenlos unter http://www.krebshilfe.de heruntergeladen und bestellt werden.

Schicksal des Babys bewegt eine ganze Region

Der erst zehn Monate alte Pierre-André ist mit einem lebensbedrohlichen Gendefekt auf die Welt gekommen. Pierre-André aus Schäftlarn leidet am Wiskott-Aldrich-Syndrom. Dabei handelt es sich um einen lebensbedrohlichen Gendefekt, bei dem ein  bestimmtes Protein im Knochenmark nicht gebildet werden kann. Die Folge: kein funktionierendes Immunsystem, was beispielsweise dazu führt, dass Blutungen nicht gestoppt werden können. Eine kleine Verletzung könnte für Pierre-André tödlich sein. Eine dauerhafte und gesunde Blutbildung kann nur durch ein neues Immunsystem gewährleistet werden. Seine einzige Hoffnung wieder ganz gesund zu werden, ist die Stammzellspende eines Fremden.

Die DKMS lässt nun zusammen mit Familie und Freunden nichts unversucht, um die Menschen auf das Schicksal von Pierre-André und anderen Patienten aufmerksam zu machen. Daher veranstaltet die DKMS am Sonntag, den 22. Dezember, in Pullach eine große Registrierungsaktion.

Bei der Aktion am Sonntag können sich körperlich gesunde Menschen von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr in der Josef-Breher-Mittelschule in Pullach als Spender in die DKMS aufnehmen lassen. Schauspieler Hans Sigl, selbst Vater eines Sohnes, ruft alle zur Mithilfe: „Es tut nicht weh ein Leben zu retten. Ein kleiner Piks kann dazu führen, dass jemand überlebt. Pierre-André hat sein  Leben noch vor sich, daher möchte ich jedem gesunden Menschen ans Herz legen sich für ihn, aber auch für andere Patienten, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, am Sonntag in Pullach zu registrieren.“ Ab 14:00 Uhr wird „Der Bergdoktor“ vor Ort sein und die Helfer tatkräftig unterstützen. Mehr Informationen zur Aktion für Pierre-André und andere Patienten findet ihr hier.

Quellen:

  • Pressemitteilung von der Deutsche Krebshilfe e.V; 12.12.2013
  • Webseite der DKMS
  • Artikelbild: © Jürgen Fälchle – Fotolia.com

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