Gesund durch die Festtage


Oh du fröhliche, oh du stressige Weihnachtszeit… Glühwein und Kinderpunsch, Lebkuchen und Plätzchen sowie lange Winterabende bei Kerzenschein mit den Liebsten – die Weihnachtszeit könnte so ruhig und besinnlich sein. Doch manchen verderben gesundheitliche Probleme die Stimmung. Häufig ist Stress die Ursache.

Der Expertenrat 

Ralf Niggemann, Heilpraktiker nach Chinesischer Medizin und Theologe aus Wuppertal, empfiehlt: „Planen Sie die Feiertage frühzeitig und in Ruhe. Befragen Sie Ihre Familie nach ihren Ideen und Vorstellungen und schauen Sie, wie es sich umsetzen lässt. Haben Sie den Mut die alljährliche Routine zu durchbrechen. Verschieben Sie Einladungen auf einen späteren Zeitpunkt, so dass sich Zeit zur Entspannung für Sie ergibt. Ruhige Winterspaziergänge und zum Aufwärmen heiße Fruchtpunsche oder auch ein heißes Fußbad mit durchwärmenden Essenzen tun jetzt gut. Im Winter gilt es vor allen Dingen die Kälte auszugleichen. Achten Sie auch bei der Speisenauswahl darauf. Bevorzugen Sie gegarte Gemüsegerichte oder eine warme Suppe statt Rohkost. Und auch zum Dessert etwas Wärmendes, zum Beispiel Bratapfel statt Eis. Ihr Magen und Darm wird es Ihnen danken. Silvester steht auch vor der Tür. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit auf die nächste Anhöhe zu spazieren und so den Glanz der Silvesternacht zu erleben und das Neue Jahr entspannt zu begrüßen“.

Nachfolgend findet ihr weitere Tipps, die euch helfen werden, gesund und entspannt durch die Feiertage zu kommen.

Am Weihnachten haben Verbrennungen Hochsaison.

Adventszeit: Vorsicht, heiß!

Wenn das ganze Haus nach Zimt und Marzipan duftet, ist Weihnachten nicht mehr weit. Plätzchenbacken ist für viele in der Adventszeit Tradition – genauso wie ein schön geschmückter Adventskranz. Doch auch Verbrennungen haben nun Hochsaison. Ob beim unbedachten Griff über die brennenden Kerzen des Adventskranzes oder beim Herausholen der Plätzchen aus dem heißen Backofen: Kleinere Brandwunden sind schnell passiert und können sehr schmerzhaft sein. Zudem können sie sich leicht entzünden. Nun heißt es schnell handeln.

So versorgt ihr kleine Brandwunden richtig:

  • Die betroffene Stelle sofort für etwa zehn Minuten abkühlen. Hierzu genügt etwa 20 Grad kühles Leitungswasser. Eis und Cool-Packs sind hingegen nicht empfehlenswert, da sie zu lokalen Erfrierungen führen können.
  • Finger weg von Hausmitteln wie Öl, Essig oder Mehl: Sie erhöhen die Gefahr einer Infektion.
  • Um Infektionen vorzubeugen gibt es in der Apotheke auch Wundheilmittel mit dem Wirkstoff Tyrothricin (z.B. Tyrosur), der antibakteriell wirkt und zugleich die Wundheilung fördert.
  • Kleine Brandwunden können in der Regel an der Luft abheilen. Größere Wunden solltet ihr abdecken, um Infektionen zu verhindern.

Stress pur und schon beginnt es, auf der Lippe zu kribbeln.

Einkaufsstress: Lippenherpes zeitig bekämpfen

Die meisten kennen das: Heiligabend steht vor der Tür, doch es fehlen noch einige Geschenke. Also heißt es: Ab in die Stadt und sich mit anderen Kurz-vor-knapp-Einkäufern durch die Geschäfte schieben. Stress pur! Und schon beginnt es, auf der Lippe zu kribbeln. Das Herpes-Virus schlummert nach der ersten Ansteckung ein Leben lang in den Nervenknoten (Ganglien).
Normalerweise hält das Immunsystem es in Schach. Geraten wir jedoch in Stress, schwächt dies das Immunsystem. Prompt wird der kleine Schläfer wieder aktiv und wandert durch die Nerven-bahnen in Richtung Lippe, wo er in eine Hautzelle eindringt. Dort vermehrt sich das Virus und breitet sich auf benachbarte Zellen aus. Schließlich bilden sich schmerzhafte Bläschen, die mit Herpes-Viren gefüllt sind. Herpes-Geplagte wissen schon beim ersten Kribbeln: Wenn sie jetzt nichts tun, quälen sie sich über die Feiertage mit schmerzenden Bläschen auf der Lippe herum. Da Herpes extrem ansteckend ist, hieße das auch, auf das traditionelle Silvester-Küsschen zu verzichten. Viele greifen nun zu Hausmitteln wie Zahnpasta oder Essig. Doch diese können die Haut stark austrocknen, sodass die verkrusteten Bläschen immer wieder aufplatzen. Das verzögert den Heilungsprozess. Zudem erhöht sich das Risiko von Folgeinfektionen, denn durch die aufgeplatzten Stellen können Bakterien leicht eindringen. Daher sollten Herpes-Geplagte besser auf spezielle Mittel, z.B. mit dem Wirkstoff Docosanol (z.B. Muxan) aus der Apotheke, zurückgreifen. Diese können verhindern, dass die Viren in gesunde Zellen eindringen und lassen den Herpes sanft abheilen.

Wenn das Festessen zu üppig ausgefallen ist, Sodbrennen und Völlegefühl sind oft die Folge.

Wenn das Festmahl auf den Magen schlägt

Weihnachten: Das heißt oft, eine Woche lang von einer Verwandtschaft zur nächsten zu tingeln und sich den Bauch vollzuschlagen. Kein Wunder, wenn der dann rebelliert. Schmerzen, Blähungen, Sodbrennen und Völlegefühl sind oft die Folge, wenn das Festessen zu üppig ausgefallen ist. Häufig kommen Streitigkeiten innerhalb der Familie hinzu, die zusätzlich Bauchschmerzen bereiten. Am besten ist es natürlich, Magen und Nerven zu schonen: Entzerrt doch die Festtagsbesuche, indem ihr einigen Verwandten vorschlägt, sich besser ein paar Wochen vor oder nach den Feiertagen zu treffen. Vielleicht sind diese sogar erleichtert, weil sie selbst gestresst sind. Nutzt dann die gewonnenen Tage, um zwischendurch weniger und nur leichte Kost zu essen. Gönnt euch etwas Ruhe, entspannt mit einem guten Buch auf der Couch und macht einen ausgedehnten Winterspazier-gang. Denn was der Seele gut tut, hilft auch dem Magen. Wer dennoch einmal zu üppig gegessen hat, kann auf Mittel aus der Natur zurückgreifen: So mildert Fenchel Blähungen und Schmerzen, Pfefferminze unterstützt die Verdauung und Kamille wirkt entzündungshemmend und krampflindernd. Zitronengras beruhigt zudem die Nerven. Heilerde kann darüber hinaus helfen, den Körper zu entgiften und vor allem gegen Sodbrennen zu helfen: Schon ein Teelöffel Heilerde reicht aus, um Säure zu binden. Die Heilerde (z.B. Luvos-Heilerde magenfein) wird aus einem besonderen Löss hergestellt, einem eiszeitlichen Gesteinspulver aus Mineralien und Spurenelementen. Ihre optimale, einzigartige Zusammensetzung und Zubereitung verleiht ihr eine herausragende Säurebindungskapazität.

Böller und Raketen gehören zu Silvester wie der Christbaum zu Weihnachten.

Silvester: Jetzt knallt’s!

Böller und Raketen gehören zu Silvester wie der Christbaum zu Weihnachten. Doch während wir uns an dem bunten Lichterzauber erfreuen, sind die Knalleffekte alles andere als Musik in unseren Ohren: Ein Böller erreicht in der Nähe des Ohres eine Lautstärke von bis zu 170 Dezibel. Zum Vergleich: Ein 100 Meter entferntes Düsenflugzeug ist nur etwa 130 Dezibel laut. Die plötzlichen Knallgeräusche der Böller treffen unsere Ohren zudem meist unvorbereitet. Solcher Impulslärm ist sogar gefährlicher als Dauerlärm: Unter anderem kann er die vorderen Haarzellen schädigen, die im Ohr den Schall aufnehmen. Dann kann es passieren, dass wir hohe Töne nicht mehr hören. Wer das Feuerwerk unbeschwert genießen möchte, sollte daher seine Ohren schützen, beispielsweise mit Ohrstöpseln (z.B. Ohropax) aus Apotheke und Drogerie.

Quelle: Yupik PR GmbH – Artikelbild: Syda Productions – Fotolia.com

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