Weleda: Pionerin der Nachhaltigkeit


Foto: Weleda

Die Weleda AG mit Hauptsitz in Arlesheim bei Basel (Schweiz) und der größten Niederlassung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland) entwickelt und produziert Naturkosmetikprodukte und Arzneimittel nach dem anthroposophischen Natur­verständnis des Gründers Rudolf Steiner. Weleda verwendet rund 1000 natürliche Rohstoffe für ihre Arzneimittel und Naturkosmetikprodukte. 74 Prozent der pflanzlichen Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischem oder biologisch-dynamischem Anbau und aus kontrollierter Wildsammlung. Die Förderung der biologischen Vielfalt (Biodiversität) ist von größter Wichtigkeit für Weleda, denn ohne biologische Vielfalt gäbe es keine Weleda Produkte. Nur intakte natürliche Ökosysteme sorgen für fruchtbare Böden. Und diese sind für das Wachstum natürlicher Rohstoffe unabdingbar.

Das Unternehmen besitzt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, ist ISO-14001-zertifiziert und EMAS-validiert. 2008 nimmt Weleda an der 9. Vertragsstaatenkonferenz der UN zum Übereineinkommen über die biologische Vielfalt teil und engagiert sich seitdem für die „Business und Biodiversity Initiative“ des Bundesumweltministeriums. Mit dem Beitritt zur „Union for Ethical Biotrade“ (UEBT) im 2011 intensiviert das Unternehmen sein Engagement für nachhaltige Beschaffung, Biodiversität und fairen Handel. Neu wurde 2011 zudem eine für alle Weleda Gesellschaften verbindliche Biodiversitätsrichtlinie entwickelt und implementiert. Ziel der Weleda Gruppe ist es, bis 2015 vollständig klimaneutral zu werden.

Mit Anbauprojekten in der ganzen Welt sorgt Weleda für Inhaltsstoffe in bester Qualität und ausreichender Menge, wie beispielsweise das Weleda Arnika-Projekt in den rumänischen Karpaten. Hier verpflichten sich die lokalen Bauern und Sammler mit ihrer Genossenschaft, gemeinsam mit Weleda und dem WWF zur nachhaltigen Wildsammlung der Arnika. Konkret heisst das: Durch die schonende Sammlung auf den Weiden und Magerwiesen, eine aktive Pflege der Sammelgebiete und ein konsequentes «Monitoring» (Bestandeskontrolle) kann die wertvolle Heilpflanze nicht nur massvoll genutzt, sondern im Bestand sogar gefördert werden. Diese Art des Umgangs, die durch Schulungen des WWF und von Weleda begleitet wird, birgt einen dauerhaften Effekt: Die lokale Bevölkerung ist sich des Naturschatzes bewusst, der vor der Haustüre wächst, denn er sichert ihr einen  dauerhaften Nebenerwerb. Damit die Wertschöpfung für die Genossenschaft und die hohe Qualität der Heilpflanzen gesichert ist, haben WWF und Weleda zudem eine Anlage zur Trocknung der Arnikablüten aus lokalen Baumaterialien finanziert, die seit fünf Jahren bestens funktioniert.

Quellen: Pressemitteilung von UEBT; „Weleda, Pionerin der Nachhaltigkeit“, 23. Januar 2013 – Weleda AG – Weleda Schweiz YouTube.

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