Alles Rose!


Heute 23. April ist Sant Jordi (Heilige Georg). Sant Jordi ist der Schutzpatron Kataloniens, meine Heimatland. An Sant Jordi wird in Katalonien traditionell der Tag der Verliebten und der Tag des Buches begangen. Als Zeichen der Wertschätzung und Zuneigung schenkt der Mann an diesem Tag seiner Frau, seinen (Paten-) Kindern, seiner Freundin etc. eine rote Rose und die Frauen schenken den Männern ein Buch. Deswegen möchte ich Heute über die Königin der Blumen sprechen: die Rose.

Mit keiner anderen Blumenart wird so viel Liebe, Schönheit und Luxus assoziiert wie mit ihr. Bereits in der Antike galt die Rose als Blume der Liebe und Verführung und wurde der Göttin Aphrodite geweiht. Einer der Gründe für ihre Beliebtheit ist das wertvolle Rosenöl, dessen Gewinnung sehr aufwendig und kostspielig ist. Die Blüten der Rose sind sehr fein und anfällig für Parasiten. Um den bestmöglichen Auszug des Öls zu bekommen, können die Blüten lediglich an 30 Tagen des Jahres früh morgens geerntet werden. Dieser Aspekt ist essentiell, da mit steigenden Tagestemperaturen der Gehalt des Öls in den Blüten abnimmt. Sie werden dann sofort weiterverarbeitet, um das Öl aus den Blüten zu extrahieren. Dabei ergeben vier Tonnen Blüten gerade einmal einen Liter Rosenöl, was die Rose zu einem sehr kostbaren Rohstoff, insbesondere in Düften, in hochwertigen Cremes oder Lotionen macht.

Das gewonnene Öl ist in Form der Aromatherapie bekannt für seine heilungsfördernden Eigenschaften. Der intensive Duft der Rose wirkt beruhigend auf Körper und Geist, bringt beides wieder ins Gleichgewicht und hat sogar eine stimmungsaufhellende, tröstende Wirkung. Vorteil bei der Aromatherapie mit Rosenöl: das Öl kann im Zuge einer Massage direkt auf die Haut aufgetragen werden.

Für die Kosmetik ist Rosenöl ebenso kostbar wie wirkungsvoll. Es enthält einen beachtlichen Anteil an pflegenden Lipiden und Transretinolsäure, einer Vorstufe des Vitamin A. Diese fördert den Erhalt des Kollagengerüsts und schenkt der Haut Vitalität und natürliche Spannkraft. Lipide versorgen besonders trockene Haut und stellen den Hydrolipidfilm wieder her, der die Haut vor zu schneller Verdunstung und damit vor Trockenheit bewahrt. Schon ein geringer Anteil des Öls in Pflegeprodukten reicht aus, um sowohl die hautpflegenden Komponenten, als auch den angenehmen Duft der Rose zu erleben.

Rosenwasser, das Kondensat, das bei der Destillation des ätherischen Öls gewonnen wird, findet durch seine erfrischende, antiseptische Wirkung häufig in Gesichtswässern, Tonics oder Bodysprays Verwendung. Es beruhigt die Haut und erfrischt sie.

Die Heilpflanze des Jahres 2013: die Damaszener Rose

Wie wohltuend Rosenessenzen für Körper und Geist sein können, beweist eine ganz bestimmte Rosengattung – die Damaszener Rose. Für ihre heilende Wirkung bekam sie 2013 sogar die Auszeichnung Heilpflanze des Jahres. Sie soll entzündungshemmende, krampflösende und fiebersenkende Wirkung entfalten und sich bei unzähligen Beschwerden, wie Magen-Darm-Problemen, Hautentzündungen, Erkrankungen der Atemwege aber auch bei leichten Depressionen und Angstzuständen bewähren. Im kosmetischen Bereich kommt die Damaszener Rose durch ihren hohen Gehalt an Gerbstoffen in der Anti-Aging Pflege zum Einsatz. Denn sie festigt das Kollagengerüst der Haut.

Bildquelle: Laverana GmbH & Co. KG   Originaltextquelle: beautypress

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